Die Juristen der Uni Leipzig haben sich zu einem schwerwiegenden Entschluss durchgerungen: Sie erkennen von den Nazis entzogene Doktortitel wieder an:
“Anknüpfend an einen Beschluss des Akademischen Senats der Universität Leipzig vom Juni 2001 hat die Juristenfakultät im Januar 2007 festgestellt, dass “in vielen der erwähnten Fälle in schwerstwiegender Weise gegen die Menschenwürde sowie die Prinzipien der Gerechtigkeit verstoßen wurde”.
Knapp sechs Jahre sind angesichts einer derart kniffligen Faktenlage sicher nicht viel Zeit. Zumal wichtigere Dinge erledigt werden mussten. Danke, liebe Uni, dass Du es trotzdem geschafft hast, unverzüglich zu handeln!
Kurz nachdem nun auch der letzte der 70 betroffenen Ex-Doktoren gestorben ist.
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This entry was posted on April 23, 2007 at 8:28 and is filed under uni. Du kannst den Antworten zu diesem Eintrag mit Hilfe des RSS-2.0-Feeds folgen.
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April 23, 2007 um 9:02 |
vielleicht waren sie in den 6 jahren auf speed.
November 7, 2007 um 1:54 |
Ich glaub’ nicht, dass die Juristen auf Speed waren, dafür sind die einfach zu … Naja, Juristen eben, das sind keine Menschen.
Die haben einfach so lange gewartet, dass sich die notwendige Rückgabe von im Dritten Reich entzogener Doktortitel biologisch erledigt haben. Wer lebt denn heute noch, der damals schon seinen Doktor hatte. Die Jungs und Mädels kannst Du doch an einer Hand abzählen.
Das ist einfach eine Arbeitsvermeidungsstrategie der Juristenfakultät!